
DSM Nr. 9
Diese
spannenden Themen erwarten sie u.a. in diesem Heft
Unterirdische Gänge in Burg
Hohenzollern
Unterwassersuche
Milliardenwerte an
Schiffsladungen von Gold, Silber, Schmuck und Porzellan sind im
Laufe der Jahrhunderte auf dem Meer verloren gegangen. Eine kleine
Interessengemeinschaft von "Schatzsuchern" hat sich auf die Such
nach Schiffswracks aus der Zeit des 16. bis 19. Jahrhunderts
spezialisiert und erforscht nach intensiven Archivauswertungen vor
allem die Nord- und Ostsee. Interessierten wird die Möglichkeit
geboten, auf den Suchtörns mitzufahren.
Bericht von Roger Bormann.
Faszinierende Unterwasserfotos!
Frauenberge in Europa
Wurde der GRAL bereits
entdeckt?
Ein Insider aus Südfrankreich hat
uns einen geheimnisvollen Bericht übersandt in dem detailliert
beschrieben wird, wie eine konspirativ arbeitende Gruppe in den
Bergen von Rennes-le-Chateau eine Höhle erforschte. Über ein Jahr
wühlten sich die Mitglieder der Gruppe durch den Berg, bis sie eines
Nachts plötzlich verschwanden. Was war geschehen? Hinterlassen haben
sie Werkzeuge, Unterlagen und Maschinen ....
Strandsuche lohnt
sich!
Der Feuerstein in der
Antike
Der Hildesheimer Silberschatz
Auch nach über 130 Jahren rankt
sich das Geheimnis um den Römerschatz. Er besteht genau aus einem
Halben Tafelsilbergeschirrsatz. Wer ihn vergraben hat und warum ist
noch immer ungewiss. Der Silberschatz steht aber in einer Verbindung
zur Varusschlacht und zu einen 30ÂJahre dauernden Aufstand der
Germanen gegen die römischen Besatzer.
Zeugen der Vergangenheit im
Wald
Im Wald liegen die Zeugen der
Vergangenheit im Verborgenden. Nur der kündige Betrachter vermag die
Zeichen aus der Vergangenheit zu erkennen. Jürgen Grossmann,
Deutschlands erfolgreichster Schatzsucher, erklärt anhand
eindrucksvoller Fotos, woran man Wüstungen, Hohlen oder
Ackerterrassen erkennen kann. Ein Bericht der in die Geheimnisse der
Kleintopografie einführt.
Funde und
Kunstwerke
Lassen Sie Kunstwerke von Ihren
schönsten Funden erstellen. Lui Welsch hat mit Abgüssen von Funden
eindrucksvolle Kunstwerke geschaffen. Mehr auf einer Doppelseite im
Magazin.

Leser des Schatzsucher Magazins
erhalten
einen Rabatt von 5 % !
Sondengänger entdecken Gold-
u. Silbermünzen
EU richtet Burgdatenbank
ein
Entlang der
Hohenzollernstraße
Varusschlacht, die Zweifel
mehren sich
2. Weltkrieg D-Day - Normandie
1944
Neues exklusives
Bildmaterial
Unser Leser Klaus Hauck hat einen
faszinierenden Bericht über seine Reise zu den Landungszonen in der
Normandie geschrieben. Auf über 10 Seiten erzählen die Bilder der
stummen Zeugen der Invasion von den Ereignissen an jenen 5. und 6.
Juni 1944. Abseits der Tourismusrouten durchstreifte Klaus die
Küstenregion, den Fotoapparat stets griffbereit, um den Leser an
seiner Entdeckungstour teilhaben zu lassen.
VDSH kippt bundesweites
Schatzregal
Münzreinigung. Tipps und
Tricks von Experten.
Münzen finden ist relativ
einfach, aber oft sind sie in einem Zustand, dass man kaum erkennen
kann, um weiche Münzen es sich handelt. Unser Leser Olaf Günther
beschreibt Schritt für Schrift wie Münzen fachgerecht gereinigt und
konserviert werden. Jeder kann anhand der detaillierten Beschreibung
seine Münzen in Zukunft professionell selber reinigen und
konservieren.
Mit umfangreicher
Bezugsquellenliste für spezielle Reinigungschemikalien und
Werkzeugen!
Sondengängerstammtisch
Wiesbaden
Jakobswege in
Europa
Zukunft und Vergangenheit –
die Zeit
Silbermünzschatz aus dem 17.
Jahrhundert
Unser Leser Basti hatte den Tag
seines Lebens - und das schon mit 19 Jahren - als er in
Südniedersachsen über einen Acker lief. Münze um Münze förderte er
mit seinem Garrett ACE 250 aus der feuchten Erde Niedersachsens.
Alle Münzen sind in Großaufnahmen im Magazin zu sehen.
Der
Ostwall
Das Bernsteinzimmer – die
Fakten
DIGS stellt sich
vor
Der Schatz im Süsselsee
und vieles mehr.....
Leseprobe aus der
DSM 9
Der Schatz vom Süselsee -
eine wahre Begebenheit
Der Angler am Ufer des Süseler Sees wollte eigentlich Fische fangen.
Da man beim Angeln aber jede Menge Zeit hat und Fische nun mal nicht
im Minutentakt anbeißen, betrachtete der Angler den See und die
Umgebung. Plötzlich fiel ihm ein eigenartiges Aufblitzen in Ufernähe
auf. Neugierig geworden und weil die Fische sich im Moment ohnehin
wo anders tummelten, begab er sich zur Stelle des Aufblitzens.
Kleine Goldbarren glitzerten dort im Sonnenlicht und Münzen lagen
auch herum. Er sammelte seinen Schatz auf und konnte sein
„Angerglück“ kaum fassen. Taschen hatte er als Angler genug dabei um
die Beute zu verstauen. Als sein Urlaub zu Ende war, nahm der seinen
Schatz mit nach Berlin.

Süsel - Hier wurde der Schatz gefunden
Dort brachte er den Schatz zu einem Goldschmied, um von diesem
Experten den Wert des Schatzes zu erfahren. Doch die Auskunft des
Goldschmieds lies seine Zukunftspläne wie eine Seifenblase platzen.
„Das ist kein Gold“, beschied ihm der Goldschmied, „nur eine
Kupferlegierung, die wie Gold glänzt,“ so die Expertenaussage.
Daraufhin wanderte der „Schatz“ in eine Kiste mit
Urlaubserinnerungen und landete auf dem Dachboden. Die Jahre
vergingen und als die dreißig voll waren, da kam ein Besucher nach
Berlin, man sprach von alten Zeiten und irgendwie kam man auch auf
den Urlaub in Süsel zu sprechen. Klar, dass man auch über den
„Schatz“ sprach und um die Story zu untermauern, wurde nun die Kiste
mit den Urlaubserinnerungen vom Dachboden geholt.
Was der Goldschmied nicht erkannte, der Besucher sah es sofort, der
angeblich wertlose Kupferfund war tatsächlich ein richtiger Schatz.
Aufwendige Arbeiten aus dem 13. Jahrhundert lagen in der Kiste vom
Dachboden.
Jetzt erst traten die Funde ihren Weg zum Landesamt für
Denkmalpflege nach Schleswig an. Nach der wissenschaftlichen
Auswertung lies man sich den genauen Fundort beschreiben und
startete eine organisierte Nachsuche durch Mitarbeiter der
Denkmalschutzbehörde, ehrenamtlichen Sondengängern und zwei
Tauchern.

Nach 30 Jahren:
Es wird wieder gesucht
Leider fanden sich außer viel Zivilisationsschrott keine Teile, die
zum Schatzfund gehörten. Schatzfunde aus dieser Zeit sind selten und
in Schleswig-Holstein werden sie noch seltener entdeckt als
anderswo, meint Chefarchäologe Dr. Kühl.
Warum das so ist, können wir einer Meldung der Lübecker Nachrichten
entnehmen, so steht dort wörtlich:
„Die wissenschaftliche Untersuchung des Süseler Schatzes ist damit
abgeschlossen. Irgendwann wird er in einer Vitrine des
Archäologischen Landesmuseums auf Schloss Gottorf zu sehen sein.
Einen Finderlohn gab es für den Angler nicht. Dafür aber ein großes
Dankeschön des Chefarchäologen“
Ein großes Dankeschön des Chefarchäologen – na, dafür gibt doch
jeder gerne seine Schätze ab – oder etwa nicht?